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News

 

 
SANDRA ITTLINGER FINDET IN KIM BEHRENS NEUE (ALTE) PARTNERIN

 

von beach-volleyball.de // Annika Schultz // 27.11.2020

 

“Zwischen uns herrscht großes Vertrauen”

Schon 2018 waren sie ein Team, jetzt haben sie sich erneut für eine Zusammenarbeit entschieden: Sandra Ittlinger und Kim Behrens bilden ein neues Duo. Beide Spielerinnen waren auf Partnerinnensuche, nachdem Ittlinger sich zur Trennung von Chantal Laboureur entschieden hatte und Behrens bisherige Partnerin Cinja Tillmann an den Bundesstützpunkt in Hamburg gewechselt war.  Für Behrens und Ittlinger ist die neue (alte) Konstellation bekanntes Terrain: Sie kennen sich auf und neben dem Feld bestens, wissen, woran sie sind, teilen die gleiche Arbeitsmoral und eine gute Kommunikationsebene: “Zwischen uns herrscht großes Vertrauen, das findet man in der Form nicht so häufig. Kim wird immer sagen, wenn ihr etwas nicht passt, das schätze ich sehr”, betont Ittlinger im ersten Gespräch mit beach-volleyball.de. Für Behrens war es entscheidend, international spielen zu können - in anderen Konstellationen, etwa mit einer Nachwuchsspielerin oder Kira Walkenhorst, wäre das nur unter Vorbehalt möglich gewesen, es hätte viele unsichere Faktoren gegeben. “Deswegen war für mich klar, dass Sandra, wenn sie das möchte, die Wunschkandidatin für mich ist”, erklärt Behrens.

 

Langfristig hohes Niveau ist das Ziel

Sportlich haben Behrens/Ittlinger in ihrer gemeinsamen Saison bewiesen, dass sie international konkurrenzfähig sind. Zum Zeitpunkt der Trennung Anfang 2019 belegte das Duo Rang 13 in der Weltrangliste, bei den Deutschen Meisterschaften wurden sie Zweite. Individuell haben sie sich in der Zwischenzeit enorm weiterentwickelt, Ittlinger wurde mit Laboureur Deutsche Meisterin, Behrens holte die Silbermedaille bei den Europameisterschaften. In dieser Konstellation sieht Ittlinger trotz der Erfolge mit Laboureur scheinbar mehr Potenzial im Hinblick auf den nächsten olympischen Zyklus. “Darauf wollen wir aufbauen und es noch besser machen”, sagt die Wahl-Berlinerin, die sich für ihre Entscheidung auch Rat von Jürgen Wagner geholt hatte. “Mein Ziel ist es, in den nächsten Jahren konstant auf Top15-Niveau zu spielen. Olympia 2024 wäre in diesem Fall das Highlight und die logische Konsequenz dieser harten Arbeit über die kommenden Jahre.” Auch Behrens stellt vor allem die Entwicklung in den Mittelpunkt: “Deutschland ist so eine starke Nation, da ist es schwierig, von Olympia zu sprechen. Ich möchte auf konstant hohem Niveau spielen und mich international durchsetzen. Wenn wir noch dazu zweitbestes deutsches Team sind, wäre eine Qualifikation das Resultat daraus.”

 

Einen konkreten Zeitraum für ihre Zusammenarbeit haben Behrens und Ittlinger nicht festgelegt, sie wollen unabhängig davon planen, ob es nach den möglichen Spielen im kommenden Jahr zu weiteren Teamveränderungen kommt. “Wenn wir gut trainieren und uns entsprechend entwickeln, müssen erst einmal andere kommen, die besser sind als wir”, zeigt sich Ittlinger selbstbewusst. Damit hat sich die 26-Jährige auch dazu entschieden, weiter auf der Position der Blockspielerin zu bleiben. Ittlinger wird immer wieder als Universalspielerin gehandelt, auch weil sie mit 1,81 Metern Körpergröße nicht zu den größten Blockspielerinnen zählt. “Das, was mir an Körpergröße fehlt, gleiche ich durch Sprungkraft und Athletik aus. Prinzipiell habe ich nichts gegen die Abwehrposition. Im Moment sehe ich meine Stärken aber auf jeden Fall im Block und das habe ich in den letzten Jahren auch auf internationalem Niveau bewiesen”, sagt sie.  Beide Spielerinnen gehören zum Perspektivkader des Deutschen Volleyball-Verbandes (DVV) und sind Teil der Sportförderungsgruppe der Bundeswehr bzw. Polizei. Zu den Nationalteams zählen sie damit zumindest bis nach Tokio 2021 erst einmal nicht. An ihrem Team basteln Behrens und Ittlinger noch, in jedem Fall wird Trainer-Koryphäe Hans Voigt auf Anfrage für punktuelle Unterstützung zur Verfügung stehen. Derzeit absolviert Behrens zwar einen vierwöchigen Polizei-Lehrgang in Stuttgart, eigentlich lebt sie aber in Den Haag, wo sie die Trainingsanlagen des niederländischen Verbands nutzen darf. Ittlinger wohnt in Berlin, trotzdem “werden wir mindestens 90 Prozent der Zeit gemeinsam in Berlin und Den Haag trainieren”, sagt sie. Und hält fest: “Ich habe richtig Bock.”

 
 
BEACH: SANDRA ITTLINGER UND KIM BEHRENS SIND WIEDER EIN TEAM

 

von volleyball.de // fex // 27.11.2020

 

Eine große Überraschung ist es nicht, im Gegenteil, diese Entwicklung deutete sich zuletzt bereits an: Sandra Ittlinger und Kim Behrens machen wieder gemeinsame Sache, die beiden Profis bilden ab sofort ein Team, das es bereits gegeben hat. Kim Behrens schreibt auf Instagram von einem „tollen Comeback, denn Sandra Ittlinger und ich haben bereits 2018 zusammen eine tolle Saison gespielt“. Nun wolle das Duo „erneut gemeinsam unsere Ziele verfolgen und sowohl national als auch international alles aus uns rausholen!” Die Vorfreude wird von Sandra Ittlinger geteilt, die – ebenfalls auf Instagram – verkündet: „Wir haben bereits im Jahr 2018 eine richtig gute Saison zusammen gespielt, und ich freue mich jetzt umso mehr, sie wieder an meiner Seite zu haben.”

 

Die personelle Rochade war nötig geworden, weil sich zunächst das Duo Behrens/Tillmann getrennt hatte. Cinja Tillmann zog es zum Bundesstützpunkt nach Hamburg, während Kim Behrens ihren Lebensmittelpunkt bei ihrem Verlobten in den Niederlanden hat. Cinja Tillmann wird künftig an der Seite von Svenja Müller zu sehen sein. Kurz nachdem sich Behrens/Tillmann getrennt hatten, gab Sandra Ittlinger bekannt, künftig nicht mehr mit Chantal Laboureur, mit der sie Anfang September noch Deutsche Meisterin geworden war, zusammenspielen zu wollen, weil sie keine Perspektive sehe. Als DVV-Sportdirektor Niclas Hildebrand im Interview, das im neuen Volleyball Magazin zu lesen ist, betonte, er sehe Sandra Ittlinger eher im Block als in der Abwehr, lag die Vermutung nahe, es könne ein Comeback des Teams Behrens/Ittlinger geben. Wer das Duo an welchem Standort trainiert, ist noch nicht verkündet worden. Im Interview mit dem VM spricht Hildebrand auch darüber, warum der DVV im Rechtsstreit mit dem Team Behrens/Tillmann in Berufung geht, nachdem der Verband das Verfahren in erster Instanz verloren hatte.

KIM BEHRENS WIEDER MIT SANDRA ITTLINGER IM SAND

 

Westfälische Nachrichten // Henning Henner // 27.11.2020

Zwei Jahre spielte Kim Behrens der Seite von Cinja Tillmann, tat dies recht erfolgreich. Zweimal wurde das Beachvolleyball-Duo aus Münster bei den Deutschen Meisterschaften in Timmendorfer Strand Dritter, im September dann gelang mit Silber bei der EM im lettischen Jurmala der größte Erfolg der Karriere. Dennoch folgte die Trennung, Tillmann zog es in den Sand des Hamburger Stützpunktes, sie tritt künftig mit der 19 Jahre alten Svenja Müller als Perspektivteam für Olympia 2024 an. Behrens stand, nicht zum ersten Mal in ihrer Laufbahn, alleine da – bis Freitag. Da gab die 28-jährige Polizistin bekannt, dass sie künftig mit Blockerin Sandra Ittlinger zusammenspielt.

 

Es ist die Wiedervereinigung des Teams, das schon 2018 für Furore sorgte. Damals gewann Abwehrspielerin Behrens mit Ittlinger, die in diesem Jahr mit Chantal Laboureur Deutsche Meisterin wurde, DM-Silber. Nun folgt der zweite Anlauf. Mit viel Enthusiasmus. „Wir haben viel Bock darauf, gemeinsam wieder zur Weltspitze aufzuschließen“, sagt die 26 Jahre alte Berlinerin Ittlinger. Beide gehen nach Ranglistenpunkten als drittbestes deutsches Frauen-Duo in die neue Saison.

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©2020 Kim Behrens und Sandra Ittlinger.